Am Freitagabend sollte die nächste Mannschaft der oberen Tabellenhälfte der Gegner sein. Mit den Spandauern kam eine Mannschaft nach Lichtenrade, die in den letzten Jahren immer ganz weit oben in der Tabelle der Verbandaliga gelandet ist. Eine schwere Aufgabe für die junge Truppe des VfL. Der Beginn sollte diese Einschätzung auch unterstreichen, denn die Abstimmung im Mittelblock der Lichtenrader Deckung war nicht ausreichend. Zu dicht kamen die Rückraumspieler in die Nahwurfzone, sodass schnell ein 5:10 Torerückstand auf der Anzeigetafel zu erkennen war. Doch die Mannschaft kämpfte und gewann einige Zweikämpfe. Hier zeigte sich das der Torwartwechsel in dieser Phase auf unseren A-Jugendtorwart Sebastian Kreß Wirkung beim Gast hatte. Schöne Bälle in die erste Welle hielten die Männer im Spiel und zur Halbzeit stand es 9:12.
Die Pausenansprache sollte der Mannschaft dann deutlich machen--- wir können hier heute gewinnen---.Getrieben von einem weiterhin im Tor stehenden Sebastian , mit tollen Paraden und herausragenden Pässen in die Spitze wurde der Favorit aus Spandau richtig nervös. So kam es zum Zwischenstand von 21:21 Toren und die gut gefüllte Halle trieb die Mannschaft weiter lautstark nach vorne. Die Stimmung war super, laut und toll unterstützend. Jonas Beer (auch aus der mA) hatte eine tolle Hand (10Tore), er hielt mit einem gut regieführenden Mario Riemer die Mannschaft auf Gleichstand. Leider vergaß es die Mannschaft beim 21:21 Unendschieden bei eigener Überzahl in Führung zu gehen und schaffte dies auch nicht in den darauf folgenden Möglichkeiten. Trotz der nun sehr guten Deckungsarbeit von Sebastian Kuhl und Martin Golla konnte die Mannschaft nicht das wichtige 22:21 erzielen. Dies wäre der Knackpunkt gewesen und das Spiel hätte voraussichtlich einen anderen Verlauf genommen. Als dann kurz vor dem Ende auch Steffen Göbel (mA) nach einer tollen Leistung den Tempogegenstoß nicht unterbringen konnte, spielte Spandau souverän den letzten Angriff zu Ende.
Fazit: Der eingeschlagene Weg mit der Mischung der Mannschaft den Klassenerhalt zu erreichen ist schwierig, gerade wegen der fehlenden Erfahrung. Aber die Lichtenrader Anhänger nehmen das Projekt an und stehen dahinter. Die Mannschaft hat gekämpft und den gestandenen Spandauern alles abverlangt. Auch von der Härte der Gäste ließ sich die Erste nicht beeindrucken. Der Weg ist richtig und nun müssen aber auch Pluspukte gesammelt werden.
Mit solch einer lauten Lichtenrader Halle sollte es doch am 12.11.11 gegen Charlottenburg möglich sein.
Bis bald