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Kaum ertönte der Startschuss zum Endspurt der Saison, straucheln wir und lassen die zwei so wichtigen Punkte in Hohenschönhausen. Das Endergebnis lautete 24:31 und wir machten uns mit hängenden Köpfen auf die weite Heimreise.
Aber nun zu den harten Fakten:
Das Spiel begann flott und beide Teams kamen immer wieder über das schnelle Spiel zum Torerfolg. So entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzten konnte. Der PSV nutzte fast jeden Ballverlust unsererseits für einen langen Pass in die erste Welle und netzten ein ums andere mal ein, wir dagegen konnten über die zweite Welle immer wieder die gegnerische Abwehr bezwingen, scheiterten aber viel zu oft am gut aufgelegten Torwart der Polizisten. Das war dann auch ein wesentlicher Beitrag an dem Zwei-Tore-Rückstand zur Halbzeit.
Halbzeitstand: 12:14
Doch was dann in der zweiten Halbzeit auf dem Parkett geboten wurde ist eigentlich nicht zu Entschuldigen. In der Abwehr wurde nicht mehr richtig angefasst, die zweite Welle wurde nur noch sporadisch gelaufen und im gebundenen Angriffsspiel suchten wir viel zu häufig den überhasteten und unvorbereiteten Abschluss, der nur selten zum Erfolg führte. PSV spielte sich vor heimischer Kulisse in einen Rausch und überrannte uns einfach in der ersten und zweiten Welle oder tanzten uns auf einem Bierdeckel aus. PSV verkörperte all die Tugenden, die wir eigentlich unser Eigen nennen sollten: Motivation, Kampf- und Teamgeist. So konnten die Polizisten ihre Führung nach einer viertel Stunde auf weitere 6 Tore ausbauen, was dann eine Auszeit von Trainer Michael Kruse zur Folge hatte.
Nach der Auszeit lag nochmal ein Hauch eines kurzen Aufbäumens in der Luft und wir konnten den Rückstand zeitweise auf 5 Tore minimieren. Mehr aber auch nicht. Kaum einer glaubte mehr an das „Wunder“, was deutlich an der Körpersprache zu erkennen war. PSV nutzte dies und warf uns nun endgültig den Stock zwischen die Beine und aus dem Straucheln wurde ein schmerzhafter Sturz.
Diese Niederlage hat uns nun in die Verfolgerposition gebrach (Preussen und Spandau gewannen ihre Spiele) und aus eigener Kraft ist die Meisterschaft nicht mehr zu holen, nichts desto trotz ist noch nichts verloren. PSV, Spandau und Preussen spielen ebenfalls alle noch untereinander und können sich gegenseitig die Punkte stehlen.
Allerdings ist nun jeder in der Mannschaft gefragt, sich wieder aufzurappeln und den Endspurt erneut anzusetzen. Und wer weiß, vielleicht Stürzen auch andere Titelaspiranten und wir können noch einmal vorbeiziehen.
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