|
Zu allererst die Helden:
Julien Groenendijk, Marvin Rothe, Moritz Weber, Nicolas Bonck, Felix Bannicke (vom Spielfeldrand), Niklas Günther, Marius Poschmann, Marc Beier, Fabrice Bieberitz, Moritz Bartels, Jascha Herz, Levent Müller, Marvin Mahlow, Niklas Jahn, Max v. Rumohr, Maximilian Naundorf, Niki und Evi Poschmann (rundumsorglos-Paket), Nils Quente (Maskottchen), Martin Quente am Grill, das Trainergespann Michael Kruse und Stefan Krai und der Berichtschreiber.
Anbei ein paar Eindrücke, die du bitte für den Newsletter nutzt:
Abfahrt am Freitag 15:30 bzw. 16:30 Uhr, so war es zumindest geplant. Nach dem die drei Kleinbusse dann gegen 18:00 Uhr endlich die Stadtgrenze hinter sich gelassen haben, verlief der Rest der Reise (338 km) ohne weitere Störungen.
Ankunft in der Jugendherberge (JH) in Schleswig. Erster Kontakt mit der Herbergsmutti Frau Delfs, zwecks Schlüsselübergabe und ersten Einweisungen in die Hausordnung, die zu keiner Zeit von uns unbeachtet blieb.
Wegen der mitgeführten Fleischberge mussten wir, bevor es in die Zimmer ging, erst einmal grillen. Dies taten wir dann in mitten der Stadt auf einem Parkplatz gegenüber der JH (sehr romantisch).
Anschließend wurden die Jungs ins Bett geschickt und der Trainerstab kam zu einer Besprechung zusammen, die ohne Bier stattfinden mussten, da wir das „Oma-Stübchen“, in dem es diverse Leckerein gab, nicht fanden.
Hätte ich mal bei der Einweisung etwas genauer hingehört.
Samstag, halb acht aufstehen – Frühstück, anschließender Spaziergang durch Schleswig.
10:00 Uhr Aufbruch nach Schafflund, dem Austragungsort des ersten Spieltages.
Für mich hieß es jetzt erst mal „einkaufen gehen“ – Wasser, Kekse, Bananen, Äpfel, Toast, Fladenbrot, Grillsoßen, Salate – na, was man halt so braucht.
14:00 Uhr Anpfiff gegen Hamburg Nord
Es dauerte nicht lange bis ein Team-timeout die Ordnung wiederbringen sollte. Die Abwehr bestand aus Einzelkämpfern, die das ein oder andere Mal sehr hilflos aussahen und der Nachbar schaute nur zu. Der Angriff lief gar nicht so schlecht, allerdings wurden hier einige Torchancen liegen gelassen. Wir verwarfen z. B. vier Siebenmeter. Das Spiel war für uns nie zu gewinnen, die Hamburger waren zwar keine Übermannschaft, aber sie waren uns körperlich und technisch überlegen. So stand es am Ende dann auch 30:43
Der Spielfilm: 1:1, 3:8, 9:14, 14:21(HZ), 19:30, 26:36 - 30:43
Die Torewerfer: Max v. Rumohr (1), Fabrice Bieberitz (7), Moritz Bartels (4), Levent Müller (1), Marc Beier (2), Moritz Weber (1), Niklas Günther (3), Marius Poschmann (8) und Nicolas Bonck (3)
Julien Groenendijk hielt zwei von zwei Siebenmeter, Marvin Rothe hielt fast sechs von sechs – an allen war er dran, schade.
Die Pause bis zum nächsten Spiel wurde kurzweilig gestaltet. Wir haben gegrillt und das wieder auf einem Parkplatz, diesmal in Schafflund.
18:00 Uhr Anpfiff gegen Post Schwerin
Man war das ein toller Start. Die einstudierten Spielzüge wurden gnadenlos in Tore umgemünzt. Nach 20 Minuten schlichen sich dann allerdings immer mehr Nachlässigkeiten ein.
Wieder konnte die Abwehr nicht überzeugen. Der Nebenmann wurde einfach zu wenig unterstützt und es wurden zu leichte Tore zugelassen. Auch im Angriff stockte es zusehends.
Ließen jetzt schon die Kräfte nach ? Sicherlich eine Erklärung für die mangelnde Konzentration. Zum Ende hin rissen wir uns wieder zusammen und konnten das Spiel 34:32 gewinnen.
Der Spielfilm: 3:1, 10:4, 11:7, 15:12(HZ), 18:18, 24:25, 30:29 - 34:32
Die Torewerfer: Moritz Weber (9), Nicolas Bonck (4), Nikolas Günther (6), Marius Poschmann (4), Fabrice Bieberitz (3), Moritz Bartels (3), Jascha Herz (3), Levent Müller (1) und Max v. Rumohr (1)
Fazit des ersten Tages 2:2 Punkte und ein sicherer dritter Platz, da das schlechtere Torverhältnis gegen den zweiten Platz sprach. Selbst ein Sieg gegen den stärksten der Gruppe, Tarp Wanderup, hätte nichts mehr gebracht, da davon auszugehen war, dass Hamburg Nord die Schweriner wegputzt. Somit hätten alle drei Mannschaften 4:2 Punkte gehabt und wir das schlechtere Torverhältnis.
Das geplante Grillen musste wegen einer fast zweistündigen Teambesprechung ausfallen. Es konnte um 23:00 Uhr die Nachtruhe angetreten werden.
Nachtrag: Der Betreuerstab hatte in der Zwischenzeit das Oma-Stübchen gefunden und dessen Angebot genutzt.
……der nächste Tag
Frühstück um 08:30 Uhr, anschließendes „fertig machen“ – Betten abziehen, Bettwäsche in den Wäschesack, Müll raus, Tasche packen und Sachen vergessen.
Das hat super geklappt, so dass wir um 10:15 Uhr schon wieder unterwegs waren. Diesmal nach Tarp, dem heutigen Austragungsort.
12:00 Uhr Anpfiff gegen Tarp Wanderup
Die Ausgangssituation war klar, Kräfte für das Endspiel sparen. Und so kam es dann auch zu einem Spiel, dessen Verlauf vorhersehbar war. Weitere Einzelheiten, sowie den Endstand habe ich vergessen.
Wer es genau wissen will, schaut beim Ergebnisdienst nach.
Habe gerade noch den Zettel mit den Torewerfern gefunden.
Maximilian Naundorf (1), Marc Beier (1), Max v. Rumohr (11), Jascha Herz (1), Levent Müller (3), Marvin Mahlow (3), Niklas Jahn (3)
- Tarp
- Hamburg Nord
- SG
- Schwerin
………..schon wieder Grillen ……………….
15:00 Uhr , auf Wunsch des Gegners eine Stunde früher, Anpfiff zum Endspiel gegen Fortuna Neubrandenburg
Erstes Highlight des Spiels war leider die Verletzung von Marius Poschmann (10. Minute). Bei der Landung, nach seinem Sprungwurf, knickte er um und war somit außer Gefecht. Wenigstens der Wurf war im Tor.
Den nächsten Ausfall mussten wir noch vor der Pause verkraften. Hier erwischte es Nicolas Bonck, der mit einer Ellenbogenverletzung ausschied.
Während des Spiels wechselte ständig die Führung. Es gelang keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen, so dass es bis zum Schluss spannend blieb.
Beim Schlusspfiff hatten wir dann die Nase vorn.
Eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft und die nötigen Kraftreserven zum Ende des Spiels führten zu ausgelassenem Jubel und ein bisschen Pipi in den Augen.
Super was die Jungs in diesem Spiel gerissen haben ! Die 93er, Fabrice, alle haben bis zum Umfallen gefightet und den verdienten Lohn eingefahren.
Der Spielfilm: 2:1, 9:7, 13:10, 14:15(HZ), 16:19, 20:21, 23:22 – 27:23
Die Torewerfer: Moritz Weber (3 und ein halbes, Lattenkracher gegen das leer stehende Tor – sorry Moritz, konnte ich mir nicht verkneifen), Nicolas Bonck (3), Niklas Günther (3), Marius Poschmann (1), Max v. Rumohr (5), Fabrice Bieberitz (6), Moritz Bartels (4) und Levent Müller (2)
Wir sind dabei………………………………………………..!!!!!!!!
Die anschließenden Feierlichkeiten, bei denen selbstverständlich gegrillt wurde, verliefen in ausgelassener Stimmung, wohl dem ein oder anderen Schmerzmittel zu verdanken. Um 19:00 brachen wir dann wieder in Richtung Berlin auf.
Nach einem kurzen Boxenstop im Linumer Bruch waren wir zwischen 23:30 und 1:00 Uhr zu Hause. Wie lange noch bei Zoki diskutiert wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ein dickes Dankeschön an die Mannschaft und ihrem Umfeld.
Ja Muttis und Vatis, die Jungs haben sich ein großes Steak verdient, wenn sie noch möchten…………………………………….
Ich mache jetzt Urlaub
Olaf´
|